Für „Into Lattice Sun“ ließ sich die koreanische Künstlerin Lee Bul von moderner Architektur inspirieren und setzte dies in eine metropolitische, dramatische und utopische Landschaft um. Lee Buls raumgreifende Installation erforscht die Interaktion zwischen Besucher und Raum. Eine Vielzahl von Kristallen und Spiegeln geben der Wunderkammer räumlich die Illusion von immer neuen Weiten und Tiefen.
Die Lichtstimmung der Wunderkammer ist wie der Ablauf eines Tages aufgebaut. Beim Eintreten in die Wunderkammer zeigt das weiße Licht den Morgen. Beim Durchschreiten der Wunderkammer wechselt das Licht bis hin zur goldenen Abendstimmung. Ergänzt wird die Stimmung durch eine Plexiglaswand auf der rechten Wand. Diese besteht aus gekrümmten Spiegeln und suggeriert mit den handgeschliffenen Spiegeln am Boden eine utopische Industrielandschaft.




