Die ausladende Struktur der Kugel mit einem Durchmesser von 1,40 Metern ist exakt eine Milliarde Mal kleiner als die Sonne. Im Inneren des Kunstwerks befinden sich LEDs, die dem Objekt seine besondere Strahlkraft verleihen. Durch die innenliegenden Facetten der pyramidenförmigen Kristalle entsteht eine dynamisch wirkende Oberfläche, die an eine glühende Sonne erinnert.
Inspiriert von den Pyramiden der Azteken und Maya ist das Kunstwerk eine Hommage an das kulturelle Erbe der mexikanischen Heimat des Künstlers. Darin wird die Vorstellung der Verbindung von Himmel und Erde mit der Sonne als Quell und Zentrum des Lebens gepflegt. Die begleitende Soundinstallation entstand an der englischen Cambridge University. Ein Forschungsteam hat Geräusche der Sonne aufgenommen und vertont.
Fernando Romero ist Gründer und Leiter des international tätigen Architektur- und Design-Büros Fernando Romero Enterprise (fr-ee) mit Standorten in Mexico City, New York, Madrid und Shenzhen. Als Vertreter einer neuen Avantgarde bilden nicht formale Kriterien, sondern der soziale, wirtschaftliche und ökologische Kontext eines Ortes den Ausgangspunkt eines Entwurfs. Zu seinen renommierten Projekten gehört unter anderem das Kunstmuseum Museo Soumaya in Mexiko-Stadt (2010). Für seine Designs wurde Fernando Romero bereits vielfach ausgezeichnet.















